Suche nach dem Traumberuf: Und wer willst du sein?

Suche nach dem Traumberuf: Und wer willst du sein?
Jens Wolff ist Karriere- und Lebenscoach. Ein Gespräch über die Suche nach dem Traumberuf. Claudia Weber


KURIER: "Was willst du einmal werden, wenn du groß bist?“ Diese Frage haben Sie sicher auch als Kind gestellt bekommen. Was war Ihre Antwort?

Jens Wolff: Als kleiner Bub wollte ich Boxer werden. Als ich dann älter war, wollte ich Anwalt werden. Das war der Berufswunsch meines Vaters. Darum habe ich anfangs auch Jus studiert.

Aus Liebe zum Vater haben Sie einen Beruf gewählt, den er für Sie wollte. Wie würden Sie im Nachhinein betrachtet handeln?

Jetzt würde ich den Dingen nachgehen, die mich wirklich interessieren.

Welche Rolle sollten die Eltern bei der Berufswahl ihrer Kinder einnehmen?

Wenn das Ziel ist, zufrieden mit dem Job zu sein, ist das Wichtigste, dass die Eltern ein gutes Vorbild sind. Wenn der Vater beispielsweise immer nur gestresst und lustlos von der Arbeit kommt, lernen die Kinder, dass Arbeit nichts mit Spaß zu tun hat. Zudem sollten sie ihren Kindern keinen Druck machen und darauf vertrauen, dass sie schon etwas finden werden, was sie erfüllen wird. Sie sollten auch nicht in eine bestimmte Richtung lenken. Eltern können sehr blockieren, wenn sie eine fixe Vorstellung von der Berufswahl ihres Kindes haben.

Wann sollten Jugendliche damit beginnen, sich mit der Frage nach der Berufswahl auseinanderzusetzen?

HIER geht es zum gesamten Interview
Jens Wolff & Verena Primus-Wolff
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